Sicher im Internet

Mit Freunden im Netz

Junge liegt im Gras und guckt auf seinen Laptop.

Mit Freunden im Netz

Soziale Netzwerke sind klasse. Dabei darfst du aber nicht vergessen: Was du einmal im Internet veröffentlicht hast, kannst du so leicht nicht mehr löschen. Freunde und dann auch Freunde von Freunden können Kommentare von dir weiterleiten, ein peinliches Partyfoto von dir abspeichern und ausdrucken oder  anderen Schindluder mit deinen Daten treiben.

So kannst du dein Profil vor Spionen
sichern

verriegeltes Schloss Wenn du dein Profil nicht sicherst, können Fremde private Informationen wie deine E-Mail-Adresse herausfinden und dir nervige E-Mails schicken. Lehrer oder die Leute vom nächsten Schülerpraktikum, die sich über dich informieren wollen, können dich über eine Suchmaschine suchen und finden dein Netzwerk-Profil mit all deinen Kommentaren und Einträgen.

  • Verwende ein sicheres Passwort, das nicht so leicht zu knacken ist.
  • Benutze nicht deinen richtigen Namen, sondern einen Spitznamen. 
  • Wähle ein Profilfoto, auf dem du nicht zu erkennen bist. 
  • Melde dich mit einer anonymen E-Mail-Adresse an.

Grenzenlos im www?

Grundregeln für sicheres Surfen im Internet

Falle 1: Das Netz vergisst nichts. Was einmal online ist, lässt sich nur schwer wieder löschen. Was du heute lustig findest, ist dir in ein paar Jahren vielleicht richtig peinlich!
Ausrufezeichen. Achtung!
Falle 2: Wer surft, hinterlässt Spuren – und deine persönlichen Daten sind eine Menge Geld wert. Diese Spuren kannst du ganz einfach reduzieren, wenn du deinen Browser so einstellst, dass „Cookies“ nach jeder Internetsitzung gelöscht werden und dass die von dir besuchten Internetseiten nicht gespeichert werden.

Falle 3: Achtung, Datenspione! Im Netz sind auch Leute unterwegs, die nichts Gutes im Sinn haben. Sie knacken z.B. das Passwort von deinem E-Mail-Postfach, um deine Post auszuspionieren oder andere von deinem Konto aus zu beschimpfen. Wesentlich sicherer wird es mit Firewall und Virenscanner. Außerdem solltest du nicht auf Links in Mails klicken, wenn du den Absender nicht kennst. Passwörter, PINs und Kontodaten sollte man nur über verschlüsselte Seiten eingeben. Die erkennst du am „https" in der Adresszeile anstatt „http". Audiofile

Keine Chance für Abzocker

  • Wenn du auf einen Internetabzocker hereingefallen bist, dann gilt: Ruhe bewahren und auf keinen Fall bezahlen. Sag sofort deinen Eltern Bescheid.
  • Wenn du noch nicht volljährig bist, darfst du nur mit Zustimmung deiner Eltern Geschäfte und Verträge abschließen. Wenn sie deiner Bestellung nicht zugestimmt haben, kann der Anbieter also kein Geld verlangen.
  • Online-Verträge kannst du in der Regel innerhalb von 14 Tagen widerrufen.Hand in rotem durchgestrichem roten Kreis.
  • Schreibt dem Anbieter, warum du die Rechnung nicht bezahlen wirst. Hier findest du einen Musterbrief, mit dem deine Eltern widersprechen können.
  • Wenn er versucht, euch mit Drohungen einzuschüchtern, holt euch bei der Verbraucherzentrale oder einem Anwalt Rat.

Internetkostenfallen

Internetabzocker legen dich rein, indem sie dir ein tolles, angeblich kostenfreies Angebot machen – z.B. einen neuen Gratis-Klingelton für dein Handy. Später präsentieren sie dir eine saftige Rechnung. Solche Angebote sind sehr geschickt verpackt und damit schwer zu durchschauen – und so mancher tappt in die Kostenfalle.

Internetabzocker verdienen ihr Geld damit, dass viele Leute, die in eine Kostenfalle getappt sind, aus Angst die überteuerten Rechnungen bezahlen.

Für mehr Infos: Schiebe am Einsteinregler rechts im Bild

Infoblock links


Augen auf, dann kriegt ihr das hin.

Nur ein Spiel

Achtung Browsergames! Viele Gameanbieter haben es nur darauf abgesehen, dir dein Geld aus der Tasche zu ziehen und deine Daten auszuspionieren. 
 Für mehr Spaß kannst du in der virtuellen Welt zum Beispiel extra Ausrüstung bekommen, aber nur für echtes Geld!
Viele Spiele spionieren deinen Namen, E-Mail-Adresse und sogar deine Programme, Tools oder Webseiten, die du besuchst, aus, um sie an Unternehmen zu verkaufen und um dich mit Werbung zu überhäufen.

Fotos hochladen

Fotos hochladen?

Wie lustig: In deinem sozialen Netzwerk ist gerade Promi-Woche. Alle sollen ihr Profilbild für ein paar Tage durch das Bild eines Promis ersetzen. Du lädst ein Foto von deinem Lieblingsstar Superheld im orangen Anzug mit schwarzem Umhang auf dem Dach über der Stadt. hoch. Oder den neusten Hit von Rihanna. Hast du eine Ahnung, was dich das kosten kann?

Viele Fotos, Grafiken, Filme, Texte und Musiktitel sind urheberrechtlich geschützt. Das heißt: Nur der „Urheber“ – also der, der das Werk gemacht hat – darf entscheiden, was damit geschieht. Wenn du es einfach so benutzt, kann es sein, dass du eine deftige Strafe zahlen musst. 

Wenn umgekehrt jemand ohne deine Erlaubnis ein Bild von dir online stellt, kannst du das verbieten. Denn auch du hast das „Recht am eigenen Bild“. Erstmal sollten deine Eltern denjenigen, der das Bild online gestellt hat, auffordern, dein Bild aus dem Netz zu nehmen. Reagiert er nicht, müssen deine Eltern rechtliche Schritte einleiten.

Anna

Wie fit bist du im Internet?

Quiz Wie fit bist du im Internet

Als sicheres Passwort gilt ...

Super! Das war genau richtig!

Das war leider falsch, versuche es nochmal.

Um nicht aus Versehen etwas online zu abonnieren, sollte man ...

Super! Das war genau richtig!

Das war leider falsch, versuche es nochmal.

Spam-Mails sollte man ...

Super! Das war genau richtig!

Das war leider falsch, versuche es nochmal.

Ungebetene Eindringlinge auf dem Computer nennt man ...

Super, du hast alles geschafft und bist jetzt schon ein richtiger Experte.

Das war leider falsch, versuche es nochmal.

Cyber-Mobbing

Cyber-Mobbing

Karikatur eines Computers mit Zähnen und einer lebendigen Maus an der Schnur.Wie im echten Leben gibt es auch im Internet unangenehme Zeitgenossen. Wenn jemand auf einer öffentlichen Internet-Seite oder bei einem Sozialen Netzwerk wiederholt und regelmäßig Gerüchte über dich verbreitet oder dich beleidigt, nennt man das „Cyber-Mobbing“. Sehr unschön – aber du kannst dich dagegen wehren:

Cancel-Button

Wenn dich im sozialen Netzwerk jemand belästigt, dann lieber nicht antworten, sondern die Person sperren. Das funktioniert z. B. über den „Cancel“-Button der Seite.

Meldebutton

Mit dem Beschwerde- oder Meldebutton solltest du den Anbieter der Website über den Mobber informieren und die Löschung unangenehmer Texte, Fotos oder Videos beantragen.

Andere informieren

Wenn es richtig ernst wird: Sag einem Erwachsenen Bescheid, dem du vertraust. Zusammen könnt ihr die Polizei informieren. Dafür ist es gut, die Beweise – also Bilder, Chatfenster oder Nachrichten – per Screenshot zu sichern.