Clevere Verbraucher

Sei clever - Entscheide selbst

Zwei Jungs lehnen an einer Wand und gucken auf ihr Handy.
 

Sei clever - Entscheide selbst

Telefonierst du gerne mit dem Handy und bist du gern im Internet? Sicher, denn so kannst du mit Freunden quatschen, spielen, lernen oder sogar einkaufen. Aber ob Handyvertrag oder Surfen im Internet: Hier lauern viele Fallstricke. Alles gratis oder Superschnäppchen, Klingeltöne, Musikdownloads, SMS, Telefonieren und Surfen fast zum Nulltarif – die Verlockungen sind vielfältig und raffiniert. Damit du dich vor Schaden schützen kannst, ist Köpfchen gefragt. Sei clever, informiere dich und bestimm selbst, was du sagen, zeigen und kaufen möchtest.

Für mehr Infos: Schiebe am Einsteinregler rechts im Bild

Teure Schnäppchen

Teure Schnäppchen

Ist dir das schon mal passiert? Dein Taschengeld ist leider fast alle, die Handykarte praktisch leer. Da kommt das Internet-Angebot gerade recht: 100 Gratis-SMS! Super, denkst du – und bestellst. Eine Woche später die böse Überraschung: Eine saftige Rechnung für ein einjähriges Klingelton-Abo. Mist, da bist du wohl auf einen Internetabzocker reingefallen.

Kündige ganz schnell den Vertrag, denn dazu hast du in der Regel 14 Tage lang ein Recht.

Vorsicht Kostenfalle

Vorsicht, Kostenfalle!

Telefonieren mit dem Handy kann ein teurer Spaß werden: Vergleiche deshalb Preise und Tarife ganz genau, wenn du dir ein Handy zulegst: Manchmal wirst du mit einigen kostenlosen SMS geködert, aber der Grundpreis oder die folgenden SMS sind besonders teuer.

Kleingedrucktes lesen

Wenn du im Internet auf ein tolles Gratis-Angebot stößt, lies immer erst das Kleingedruckte und frag deine Eltern, bevor du auf „OK“ drückst. Sonst kann es passieren, dass du für einen scheinbar kostenlosen Klingelton-Download plötzlich tief in die Tasche greifen musst.

Besonders misstrauisch solltest du sein, wenn du auf Begriffe wie „Mindestvertragslaufzeit“ und „Kündigungsfrist“ stößt.

Kostenfallen

(copy 2)

Urheberrecht

Meins? Deins? Unseres?

Urheberrecht – und was sich dahinter verbirgt

Im Internet finden sich viele Musiktitel, Fotos und Videos. Ein Klick, und du hast sie auf deinen Computer heruntergeladen. Aber aufgepasst!

Fast alles, was im Web veröffentlicht wird, ist urheberrechtlich geschützt. Urheber nennt man den Schöpfer des Werkes, also denjenigen, der das Foto geschossen, den Text geschrieben oder den Song komponiert hat.

Auch wenn kein besonderer Hinweis zum Urheber angebracht ist – etwa durch ein ©, das für copyright steht – muss man davon ausgehen, dass man fremde Inhalte nicht einfach verwenden darf. Vielmehr braucht man die Erlaubnis des Rechteinhabers, also zum Beispiel des Komponisten oder Fotografen. Die gibt es in den meisten Fällen nur, wenn man dafür bezahlt.Audiofile

Das heißt im Klartext: Du kannst ein Foto aus dem Internet für dich selbst herunterladen, darfst es aber nicht weiter veröffentlichen, beispielsweise auf deiner Website oder in deinem Sozialen Netzwerk.

 Es gibt Portale, auf denen es erlaubt ist, die Filme oder Fotos zu nutzen, diese sind dann vom Urheber freigegeben. Aber auch hier solltest du vorsichtig sein und das Kleingedruckte lesen. 

Illegale Seiten, auf denen es kostenfrei Filme gibt, solltest du auf jeden Fall meiden, da die Filme in der Regel durch Raubkopien auf das Portal gekommen sind.

Texte oder Bilder von Autoren und Fotografen, die
vor mehr als 70 Jahren gestorben sind, können ohne Erlaubnis veröffentlicht werden. Ihr Urheberrechtsschutz ist abgelaufen, sie sind „gemeinfrei". Audiofile